Märkte / Immobilien

Nun beginnt das Zittern am Immobilienmarkt

Auch die Schweiz steuert auf höhere Zinsen zu. Die Frage ist, ab wann dadurch die hohen Bewertungen infrage gestellt werden.

Noch hält die Europäische Zentralbank (EZB) an ihrer lockeren Geldpolitik fest (vgl. Text unten). Aber seit Donnerstag schliesst sie eine Zinserhöhung in diesem Jahr nicht mehr kategorisch aus. Das gäbe auch der Schweizerischen Nationalbank (SNB) etwas Spielraum, um die Zinsen ebenfalls anzuheben und die Ära der Negativzinsen zu beenden.

Was für Sparer nach einer Erlösung klingt, wird für Schuldner eine Belastungsprobe. Und diese findet man vor allem auf dem Immobilienmarkt. Nirgendwo sonst in der Schweiz sind mehr Kredite ausstehend. Über 1100 Mrd. Fr. sind es gemäss der Hypothekenstatistik der SNB, deutlich mehr als das jährliche Bruttoinlandprodukt von rund 750 Mrd. Fr und fast doppelt so viel wie vor fünfzehn Jahren.

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