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Nur Bares ist Wahres

Der Franken sollte 1850 im Währungswirrwarr aufräumen und ­Vertrauen schaffen. Heute wird am Zahlungsmittel der ­Zukunft gearbeitet. Doch Bargeld bereits zu Grabe tragen zu wollen, wäre verfrüht.

Das Jahr 2045 ist das Jahr, in dem Bargeld aus unserem Alltag verschwunden sein wird. Setzt sich der momentane Trend fort, lässt sich auf Basis von Berechnungen der Universität St. Gallen davon ausgehen. Die Zahl der Transaktionen, die bar bezahlt werden, sinkt in der Schweiz und anderen europäischen Ländern langsam, aber stetig. Wurden 1990 rund 90% aller Einkäufe bar bezahlt, lag der Umsatzanteil von Bargeld 2019 knapp über 40%.

Dass Banknoten und Münzen verschwinden, ist keine Seltenheit. Zahlungsmittel sind nicht in Stein gemeisselt. Immer wieder wurden Währungen aus dem Verkehr gezogen oder neu in Umlauf gebracht. Auch in der Schweiz. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?