Unternehmen / Industrie

Forbo wird von der Krise hart getroffen

Analyse | Der Start im Januar und Februar war gut. Für das Semester muss der Mischkonzern nun einen Rückschlag hinnehmen.

Das Jahr hatte für Forbo ansprechend begonnen. Im Januar und bis Mitte Februar liefen die Geschäfte gut. Dann ­begann sich die Coronapandemie von China her auszubreiten – und traf alle wichtigen Märkte des Herstellers von Bodenbelägen sowie Transport- und Antriebsbändern hart. Etliche Produktionsstätten mussten zeitweise geschlossen werden, viele Bauprojekte wurden hinausgeschoben oder gar ganz aufgegeben. Inzwischen sind alle Werke wieder operativ, wenn auch zum Teil noch eingeschränkt.

Gegensteuer geben

Die Zahlen sind nicht erfreulich: Der Umsatz sank 16,5% auf 542,3 Mio. Fr. Dabei litt Forbo zusätzlich unter einem negativen Währungseffekt von rund 33 Mio. Fr. In Lokalwährungen ergab sich eine Umsatzeinbusse von 11,4%. Vom Rückgang wurden beide Produktbereiche (Bodenbeläge, Transport- und Antriebsbänder) sowie alle Regionen betroffen. Das Betriebsergebnis und der Gewinn haben sich fast halbiert.

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