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Obama erhält eine zweite Chance

Der 44. Präsident der USA hat sein Amt überraschend souverän verteidigt. Das politische Patt in Washington bleibt jedoch weiterhin bestehen. Was der Wahlsieg für Wirtschaft und Anleger bedeutet.

Christoph Gisiger, New York

Den Rekordbetrag von 6 Mrd. $ hat der Wahlkampf 2012 insgesamt gekostet. Dennoch hat sich an der politischen Ausgangslage in den USA so gut wie nichts verändert: Barack Obama sitzt weitere vier Jahre im Weissen Haus, die Repräsentantenkammer bleibt unter republikanischer Kontrolle und im Senat haben die Demokraten nach wie vor die Mehrheit. Mit Blick auf das Wahlergebnis müssen Investoren deshalb damit rechnen, dass die Situation in Washington blockiert bleibt und dringend nötig Reformen nicht vorankommen.

«Ich freue mich in den kommenden Wochen und Monaten mit Leadern von beiden Parteien zusammen zu arbeiten. Nur so können wir unsere Herausforderungen bewältigen: Das Defizit reduzieren, das Steuersystem  reformieren, das Immigrationssystem verbessern und uns von ausländischem Öl befreien», sagte Obama während seiner Siegesrede in Chicago. Bereits unerwartet früh zeichnete sich in der Wahlnacht ab, dass er den Kampf um das Weisse Haus gewinnen wird. Die endgültige Entscheidung fiel, als der Schlüsselbundesstaat Ohio dem Präsidenten zugesprochen wurde. Um 23:19 Uhr Eastern Standard Time erklärte der Nachrichtensender CNN den amtierenden Präsidenten zum Gewinner.

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Leser-Kommentare

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Regula Dobie 07.11.2012 - 20:58

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