Unternehmen / Gesundheit

ObsEva legt abgestürzten Hoffnungsträger in chinesische Hände

Die Entwicklung von Nolasiban beginnt von vorn, was laut CEO mindestens zwei Jahre kostet. Prioritär sei ein Deal für den zweiten Produktkandidaten.

Es war ein herber und unerwarteter Rückschlag, als ObsEva im November bekanntgab, ihr Hoffnungsträger Nolasiban sei kurz vor der Ziellinie gescheitert. In der zweiten Phase-III-Studie war die Erfolgsrate von In-vitro-Befruchtungen bei Frauen, die das Mittel einnahmen, fast gleich hoch wie bei denen, die ein Placebo erhielten.

Die erste Phase-III-Studie sowie vorherige Testresultate hatten noch einen deutlich positiven Effekt gezeigt. ObsEva gab die Einstellung des Entwicklungsprogramms bekannt. «Wir kennen die Gründe für das Scheitern der letzten Phase-III-Studie zu Nolasiban nicht wirklich», sagt CEO und Mitgründer Ernest Loumaye auch zweieinhalb Monate später im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft».

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