Unternehmen / Industrie

OC Oerlikon ist Spitze in Metalllegierungen

Wie es der Industriegruppe gelungen ist, die Entwicklungszeit neuer Legierungen drastisch zu senken und sich einen Vorsprung zu erarbeiten.

Am 3. Mai 2017 meldete die Industriegruppe OC Oerlikon die Übernahme eines kalifornischen Unternehmens namens Scoperta. Der Kauf der kleinen, erst zwölf Jahre zuvor gegründeten Metallurgiefirma fand damals kaum Beachtung. Doch jetzt sagt der Technologiechef von Oerlikon, Helmut Rudigier: «Wir können die Entwicklung neuer Metalllegierungen mit dem Know-how von Scoperta von früher zwei, drei Jahren auf noch zwei bis vier Monate reduzieren.»

Metalllegierungen sind für Oerlikon deshalb von grosser Bedeutung, weil in der grössten Sparte des Unternehmens, Surface Solutions, Oberflächenbeschichtungen und -behandlungen entwickelt werden, deren spezifische Eigenschaften wesentlich auf teils komplexen Metalllegierungen basieren. Mit Oerlikon-Technologie können Metallteile beispielsweise gehärtet oder vor Korrosion geschützt werden, um zwei eingängige Beispiele zu nennen. Die Fähigkeit, Legierungen mit neuen oder verbesserten Eigenschaften zu kreieren, gehört folglich zur Kernkompetenz von Oerlikon.

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