Unternehmen / Industrie

OC Oerlikon lotet angeblich Spartenverkauf aus

Der Anlagebauer plant gemäss Medienbericht, sein Getriebegeschäft zu veräussern. UBS soll an der Transaktion beteiligt sein.

(Reuters) Der Anlagebauer OC Oerlikon (OERL 13.42 -0.45%) bereitet Insidern zufolge den Verkauf seines Getriebegeschäfts vor. Die Transaktion werde von der Schweizer Grossbank UBS (UBSG 15.415 2.09%) organisiert, erklärten mehrere mit der Situation vertraute Personen. Das Geschäft könnte auf eine Bewertung von 600 Mio. bis 700 Mio. Fr. kommen, erklärte einer der Insider. Als mögliche Käufer kämen neben wenigen Industriefirmen vor allem Private Equity-Gesellschaften in Frage. OC Oerlikon und die UBS wollten sich nicht zu den Informationen äussern.

OC Oerlikon stellt Getriebe unter anderem für Landwirtschaftsfahrzeuge, aber auch für Sportwagen von Ferrari (RACE 135.25 -2.22%) und Lamborghini her. Die Division befindet sich nach einer schwierigen Phase im Aufwind. In den ersten neun Monaten 2017 zog der Umsatz um 14,9% auf 532 Mio. Fr. an. Mit zehn Prozent ist die operative Marge (Ebitda) aber nur halb so hoch wie in der Oberflächentechnologie, auf die der Konzern in Zukunft vor allem setzen will. Entsprechend war die Getriebe-Division schon seit längerem ein Verkaufskandidat.

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