Unternehmen / Industrie

Oerlikon erwartet starkes Endquartal

Analyse | Die Industriegruppe will bis zu 10% ihrer Aktien zurückkaufen. Das Neunmonatsergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen.

Was hat den Kursschub von über 5% am Dienstagmorgen in den Oerlikon-Titeln ausgelöst? War es das überraschend angekündigte Aktienrückkaufprogramm? War es das gleichentags veröffentlichte Neunmonatsergebnis, das einen recht ordentlichen Auftragseingang aufzeigte? Oder war es die Zuversicht für den Geschäftsverlauf im vierten Quartal, dank der die Prognosen für das Gesamtjahr aufrechterhalten werden konnten?

Der Aktienrückkauf, der längstens drei Jahre dauert, ist vom Ausmass her – 10% aller ausstehenden Valoren – recht umfänglich. Doch angesichts der hohen Nettoliquidität (Liquidität abzüglich zinstragender Schulden), die sich Mitte Jahr auf 380 Mio. Fr. belief, können Oerlikons Finanzen das gut verkraften. Das 10%ige Rückkaufvolumen entspricht zu aktuellen Kursen etwa 370 Mio. Fr.

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