Unternehmen / Industrie

Oerlikon mit robustem Quartal

Analyse | Die Industriegruppe präsentiert sich solide. Doch im Oberflächengeschäft bleibt der Auftragsfluss flau.

Die Industriegruppe OC Oerlikon hat für das dritte Quartal ein robustes Ergebnis hingelegt. Der operative Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda steigt im ­Vergleich zur Vorjahresperiode 8,1% auf 92 Mio. Fr. Dies trotz eines 6,4% niedrigeren Umsatzes von 593 Mio. Fr. und der durch Covid-19 beeinträchtigten Konjunktur. In der Neunmonatsperiode hat sich die Umsatzveränderung von –21,5% im Halbjahr auf noch –16,6% verbessert.

Der Schub kommt aus der Division Manmade Fibers, der Herstellung von Kunstfaseranlagen. Vor allem chinesische und indische Kunden investieren kräftig in die Erneuerung ihrer Anlagen. Oerlikon ist dank grossem Auftragsvorrat bis 2023 ausgelastet. Im dritten Quartal wurden noch immer so viele Aufträge ­hereingeholt, dass es für die angestrebte Milliarde im Gesamtjahr reicht. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?