Unternehmen / Industrie

Oerlikon sieht den Tiefpunkt überwunden

Analyse | Im zweiten Halbjahr sollen die Margen des Industriekonzerns 3 bis 4 Prozentpunkte über dem ersten liegen.

OC Oerlikon ist glimpflich durch die akute Coronakrise gekommen. Zwar gingen Umsatz und Bestellungen deutlich zurück, doch sind die Minuswerte von um 20% verglichen mit anderen Industrieunternehmen vergleichsweise glimpflich.

Die Resistenz ist dem Segment Manmade Fibers zu verdanken und kommt nicht unerwartet. Der Markt für grosse Kunstfaseranlagen, wie sie Oerlikon anbietet, steckt in einem Strukturwandel. Die Kunstfaserproduzenten erweitern ihren Produktionsprozess um eine Vorstufe, weshalb eine Reihe von Neuanlagen im Bau oder in Planung ist, die bei Oer­likon zu vollen Auftragsbüchern bis 2023 geführt hat. Die Coronakrise hat zudem zu höherer Nachfrage nach Vliesstoffanlagen geführt. Diese werden für die Herstellung von Gesichtsmasken gebraucht.

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