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OECD-Frühindikatoren fallen für Europa schwach aus

Vor allem in Deutschland und in Italien wird sich die wirtschaftliche Talfahrt fortsetzen.

Die Weltkonjunktur bleibt gespalten. Die heute veröffentlichten Frühindikatoren der OECD, die Composite Leading Indicators (CLI), liefern keinen Hinweis darauf, dass der wirtschaftliche Abschwung in Europa bald enden wird. Dagegen wird ein stabiles Wachstum in den meisten übrigen Ländern konstatiert.

Im November signalisieren die CLI in der Eurozone ein weiteres Mal, dass die Konjunktur an Tempo verliert. Die entsprechenden Signale hätten sich primär in Deutschland und Italien verstärkt. Deutschlands CLI liegt den zweiten Monat in Folge unter dem langfristigen Durchschnitt.

Im Gegensatz dazu deuten die CLI für Frankreich darauf hin, dass dort die konjunkturelle Dynamik unverändert bleiben dürfte. Sie signalisieren dort also keinen beschleunigten Abschwung.

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