Märkte / Makro

OECD sieht mehr Wachstum in Eurozone

Die OECD hinterfragt die Kraft des amerikanischen Aufschwungs und sieht in der Eurozone vor allem in Frankreich und Italien eine Zunahme des Momentums.

Die Frühindikatoren (Composite Leading Indicators, CLI) der OECD zeigen ein gemischtes Bild (vgl. Grafik): Während das Wachstum in der Eurozone, vor allem in Frankreich und Italien, anziehen soll, stehen die Zeichen in den USA und Kanada auf Abschwächung des Momentums. Stabil wird sich gemäss dem am Montagmittag veröffentlichten Bericht das Wachstum in Grossbritannien, Deutschland und Japan entwickeln.

Erste Anzeichen einer positiven Veränderung in den Wachstumstendenzen zeigten sich zudem in Russland, während sie sich in Indien stabilisiert und in China abgeschwächt hätten.

Das Ziel der CLI ist es, Wendepunkte im Konjunkturzyklus zu antizipieren und den Wachstumstrend der wichtigsten Volkswirtschaften weltweit und der OECD auszumachen.

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