Märkte / Rohstoffe

Ölförderländer verlängern Förderkürzung

Die Staaten der Opec+ wollen den Ölhahn weiterhin nicht voll aufdrehen. Bis Ende Juli soll die Produktion gedrosselt bleiben.

(Reuters) Die grossen Ölförder-Länder wollen ihre Produktion einen weiteren Monat bis Ende Juli gedrosselt halten und damit verhindern, dass ein Überangebot die Preise drückt. Die Nachfrage weltweit ziehe zwar wieder an, weil viele grosse Industrieländer ihre Beschränkungen aus der Virus-Pandemie lockerten, sagte der saudi-arabische Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman am Samstag in einer Video-Schalte. «Wir sind aber noch nicht aus dem Schneider und die Herausforderungen bleiben.»

Die rund ein Dutzend in der Opec vertretenen Ölförderer hatte sich im April mit anderen grossen Produzenten, darunter Russland, in der Gruppe der so genannten Opec+ auf eine Kappung der Produktion um 9,7 Mio. Barrel (je 159 Liter) pro Tag geeinigt. Das ist etwa einem Zehntel des täglichen weltweiten Verbrauchs. Seitdem ist der Ölpreis deutlich gestiegen. Beobachter erwarten, dass die Einigung am Montag an den Öl-Märkten wohlwollend aufgenommen wird.

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