Zum Thema: Der lange Weg des Rohöls 16:12 - 20.04.2017

Rohölhandel

Bei den Exporten dominiert der Nahe ­Osten. Mit gut 19 Mio. Fass führt er mehr als die Hälfte der regionalen Produktion aus. Führend ist Saudi-Arabien. Doch seit der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen will auch der Iran wieder mehr exportieren. Die Länder der ehemaligen Sowjetunion fördern zwar deutlich weniger, mit fast 9 Mio. Fass pro Tag fliessen aber ­beinahe zwei Drittel davon ins Ausland.

Zu den grössten Importeuren zählten traditionell die USA, die sich dank dem Schieferölboom aber vermehrt selbst versorgen. Der hohe europäische Bedarf wird hauptsächlich durch Öl aus Russland gedeckt. In den letzten zwanzig Jahren hat sich zudem der Energieverbrauch in der Region Asien-Pazifik und Indien beinahe verdoppelt. Heute fliesst knapp die Hälfte des gehandelten Rohöls nach Fernost.

Der lange Weg des RohölsTäglich brauchen wir Erdölprodukte. Doch woher stammt das schwarze Gold, und was passiert nach der Bohrung? Kehren Sie hier zum Hauptartikel zurück.

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