Unternehmen / Ausland

Ölkonzerne stehen vor der Gretchenfrage

Unterschiedliche Wege führen die Energieriesen in eine Welt, die weniger auf fossile Brennstoffe setzt. Welcher sich für Unternehmen und Aktionäre auszahlt, ist aber noch unklar.

Die Zukunft steht fest. Angetrieben wird sie von erneuerbaren Energiequellen und nicht von fossilen Brennstoffen. Das stellt Energiekonzerne wie ExxonMobil oder Royal Dutch Shell vor eine entscheidende Frage: Wie sollen sie auf den langsamen, aber sicheren Untergang des Hauptgeschäfts reagieren? Möglichkeiten gibt es vereinfacht dargestellt deren zwei.

Sie können forsch investieren, auf teils noch unbewährte Alternativen setzen, mit der Hoffnung, als Erste ins Ziel zu kommen, damit aber gleichzeitig den kurzfristigen Gewinn belasten und die Aktionäre verschrecken. Oder sie können eine abwartende Haltung einnehmen, mit weniger Geld neue Energiequellen aufbauen, das Hauptgeschäft nicht aus den Augen verlieren und damit den kurzfristigen Gewinn nur wenig belasten und die Aktionäre bei Stange halten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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