Unternehmen / Ausland

Ölmultis und Versorger werden zu Konkurrenten

Zuvor getrennte Aktivitäten überschneiden sich immer mehr. Anleger haben die Qual der Wahl.

Noch vor wenigen Jahren waren die Verhältnisse klar: Ölgesellschaften stellten Benzin und Diesel für Fahrzeuge bereit, während Versorgungsunternehmen Haushalten Strom und Gas lieferten. Nun verschwimmen die Grenzen zusehends: Ölmultis wollen auch dafür sorgen, dass in den Häusern das Licht nicht ausgeht und die Kühlschränke laufen, während Stromproduzenten beginnen, mit Autokonzernen zu kooperieren, um die Infrastruktur rund um Elektromobile bereitzustellen.

Traditionelle Wirtschaftssektoren, die bis vor kurzem kaum etwas miteinander zu tun hatten, geraten so zunehmend in ein Konkurrenzverhältnis. Treiber dieser Entwicklung sind die Gefahr des Klimawandels und der daraus resultierende Kampf gegen Treibhausgasemissionen sowie der technologische Fortschritt sowohl im Fahrzeugbau wie auch in der Stromproduktion und -verteilung.

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