Märkte / Rohstoffe

Die Ohnmacht der Opec-Länder

Seit Jahresanfang sind die Rohölnotierungen um mehr als 20% eingebrochen, Brent notiert noch knapp über 45 $. Doch die Talsohle dürfte langsam erreicht sein.

Nichts scheint derzeit den Ölpreisverfall aufhalten zu können. Waren zunehmende politische Spannungen im Nahen Osten in der Vergangenheit nahezu ein Garant für Kurssprünge bei den Energienotierungen, zeigten sie sich diesmal unbeeindruckt. Nicht einmal das Powerplay von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gegenüber Katar bewegte den Ölpreis nach oben.

Und dies obschon die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) weiterhin auf die Förderbremse tritt. Am 25. Mai hatte sie nämlich ihre Kürzungsmassnahmen bis Ende März 2018 verlängert. Dabei haben sich die Opec-Länder sowie zehn weitere Staaten, darunter Russland, darauf geeinigt, ihre tägliche Fördermenge weiterhin um 1,8 Mio. Fass (ein Fass entspricht 159 Litern) zu drosseln.

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