Märkte / Devisen

Ölpreis und Dollar: ein historischer Bruch

Erfahrungsgemäss gehen hohe Rohölpreise mit einem schwachen Dollar einher. Gegenwärtig ist das anders. Den Golfstaaten droht daher eine reale Aufwertung.

US-Präsident Joe Biden trifft auf seiner Nahostreise am Samstag die Staatschefs der sechs Ölförderstaaten, darunter auch Saudi-Arabien. Er wird versuchen, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, die Förderung hochzufahren.

Es ist nicht das erste Mal, dass die USA auf Massnahmen gegen die hohen Ölpreise drängen. Aber es ist das erste Mal, dass das in Zeiten passiert, in denen auch der Dollar an den Finanzmärkten rekordhoch notiert.

Teures Öl, teurer Dollar

Erfahrungsgemäss gehen Phasen der Dollarstärke mit schwachen Rohölpreisen einher. Als der Ölpreis 2008 auf sein bisheriges Rekordhoch von 147.50 $/Fass kletterte, wertete sich die US-Währung ab. Sie fiel von 1.25 Fr./$ auf 0,99 Fr./$. Auch davor und danach bewegten sich beide Grössen stets gegenläufig zueinander.

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