Unternehmen / Industrie

Stabile OC Oerlikon

Analyse | Die flaue Weltwirtschaft schlägt nur in einem von zwei Segmenten durch.

Die Industriegruppe OC Oerlikon hat sich im ersten Halbjahr vergleichsweise gut geschlagen. Während viele andere dem Konjunkturzyklus ausgesetzte Unternehmen Ergebnisrückgänge oder gar -einbrüche hinzunehmen hatten, kann OC Oerlikon einen Umsatzzuwachs von immerhin 4,3% auf 1324 Mrd. Fr. und einen 2,9% höheren Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) vorweisen. Allerdings ist der Auftragseingang gesunken, um 5,7% auf 1352 Mio. Fr. Doch übertrifft er das Umsatzvolumen noch immer.

Die beiden Segmente haben sich allerdings höchst unterschiedlich entwickelt. Während das Oberflächengeschäft (Surface Solutions) etwas erodiert und einen 0,7% niedrigeren Umsatz von 750 Mio. Fr. ausweist, hat das Segment Manmade Fibers (Anlagen für Kunststofffasern) mit 574 Mio. Fr. 11,7% mehr umgesetzt. Auf Stufe Ebitda sind die Divergenzen noch ausgeprägter. Während Surface Solutions einen Rückgang um 16,1% auf 125 Mio. Fr. zeigt, kann Manmade Fibers mit einem scharfen Anstieg um 54% auf 91 Mio. Fr. auftrumpfen.

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