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On spurtet an die New Yorker Börse

Der Sportausrüster wagt den Schritt auf das Börsenparkett in New York und stösst bei Investoren auf grosses Interesse.

(AWP) Der Börsengang des Schweizer Laufschuh-Herstellers On Holding (ONON 36.02 -3.54%) in New York ist bei Investoren auf reges Interesse gestossen. Das Unternehmen aus Zürich platzierte in der Nacht auf Mittwoch 31,1 Mio. Class-A-Aktien zu 24 $ und damit teurer als geplant: Ursprünglich wurde ein Ausgabepreis von 18 bis 20 $ angepeilt.

Der Sprung an die New York Stock Exchange spülte dem Sportausrüster 746,4 Mio. $ in die Kasse. Insgesamt bewertet die Transaktion das Unternehmen, an dem auch Tennisstar Roger Federer beteiligt ist, mit mehr als 6 Mrd. $. Der Handel mit On-Aktien soll am Mittwoch starten.

Ausrüster von Olympiateam

Hersteller von Laufschuhen haben während der Coronavirus-Pandemie einen Nachfrageboom erlebt. Viele Menschen wendeten sich dem Laufen zu, als Fitnessstudios geschlossen und Mannschaftssportaktivitäten verboten wurden. On wurde 2010 vom ehemaligen Spitzen-Triathleten Olivier Bernhard und den Laufenthusiasten David Allemann und Caspar Coppetti gegründet.

Dank der von ihnen entwickelten Dämpfungstechnologie soll man in den On-Laufschuhe mit der markanten Sohle «auf Wolken laufen». Der 20-malige Grand-Slam-Sieger Federer stieg 2019 ein und arbeitete an der Entwicklung eines Tennisschuhs mit. On war dieses Jahr Ausrüster des Schweizer Olympia-Teams.

Der Umsatz von On, das auch Sportbekleidung und Accessoirs anbietet, schoss im vergangenen Jahr um 59% auf 425,3 Mio. Fr. nach oben, der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) legte um 67%  auf 49,8 Mio. Fr. zu. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielte die Trend-Marke Verkaufserlöse von 315,5 Mio. Fr. und ein Ebitda von 47,3 Mio. Fr.

Holpriges Debut für Sportradar (SRAD 25.97 -1.07%)

Mit dem Sportdaten-Anbieter Sportradar ging am Dienstag bereits ein weiteres Schweizer Unternehmen in den USA an den Aktienmarkt. Das Debüt an der Technologiebörse Nasdaq verlief allerdings holprig: Der Aktienkurs lag bei Handelsschluss bei 25,05 $ und damit unter dem Ausgabepreis von 27 $.

Die Firma aus St. Gallen sammelte bei Investoren mit der Platzierung von 19 Mio. Class-A-Aktien 513 Mio. $ ein. Das Geld will Sportradar, das Daten zu Sportereignissen unter anderem an Wettanbieter und Medienunternehmen liefert, in das weitere Wachstum und Zukäufe stecken.

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