Getestet

Moneual RS700

In vielen Haushalten drehen Saugroboter schon ihre Runden. Die nützlichen Helfer haben vielerorts den Staubsauger abgelöst. Doch ohne feuchtes Wischen geht es eben doch nicht. Wieso nicht auch hierfür menschliche Arbeitskraft durch maschinelle ersetzen? Der Wischroboter Moneual RS700 will genau das tun. Wenn der Dreck nicht allzu hartnäckig im Boden festsitzt, lässt sich das Ergebnis sehen – reicht an Putzmann oder -frau aber nicht ran.

Während die meisten Saugroboter rund sind, hat der Moneual-Wischroboter eine längliche Form. Auf der Unterseite befinden sich keine Räder, sondern zwei handflächengrosse Aufsätze, auf die je ein Wisch-Mopp passt. Zwei Paar der runden Wischlappen liegen dem Gerät bei. Vor der Reinigung werden die Wassertanks gefüllt, die jeder Aufsatz besitzt und mit denen die Mopps während der Reinigung an-gefeuchtet werden. Die Wischaufsätze werden auf das Gerät gedrückt, und schon geht es los.

Die beiden Mopp-Pads bewegen sich in entgegengesetzte Richtung. Auf diese Weise bewegt sich der Wischroboter fort, und so reinigt er durch seine Bewegungen den Boden. Böse Zungen behaupten, diese Technik sorge eigentlich nur dafür, dass der Schmutz besser verteilt wird. Das ist nicht ganz falsch. Wenn der Boden vor der Reinigung mit dem RS700 allerdings gründlich gesaugt wird, nehmen die Mopps eine Menge Schmutz auf und hinterlassen einen recht sauberen Eindruck.

Schlau verhält sich der Moneual RS700 nicht. Er bewegt sich so lange in eine Richtung, bis er auf ein Hindernis stösst. Dann dreht er. Im Testhaushalt liebt er es, sich an Radiatoren oder in der Küchenzeile festzufahren. Nervig. Trotz seines erratischen Kurses macht er einen Raum komplett sauber. Im Gegensatz zum Vorgänger helfen Sensoren, dass er Möbel nicht rammt und auch bei Treppenstufen rechtzeitig Halt macht. Ein Clou: Der RS700 lässt sich auch im Handbetrieb nutzen, etwa um Auto oder Fenster zu säubern. Für um 200 Fr. ist das Gerät eine gute Ergänzung zum Saugroboter.

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