Unternehmen / Gesundheit

Onkologie von Basilea braucht Stehvermögen

Das Biotech-Unternehmen verlagert die Forschung auf das Krebsgebiet. Kurstreiber bleiben zwei bereits zugelassene Mittel gegen Infektionen.

Basilea hat ein weiteres gutes Jahr hinter sich. Mit Cresemba gegen Pilzinfektionen und dem Antibiotikum Zevtera verbuchte das Biotechnologieunternehmen mit 114 Mio. Fr. fast 40% mehr Einnahmen als 2018. Die beiden Medikamente werden einige Jahre wachstumsbestimmend bleiben. Wo aber steht Basilea mit dem zweiten Standbein, den Krebsmitteln?

Vor zehn Jahren hat das Unternehmen begonnen, das Geschäftsrisiko zu streuen. Mit der Onkologie hat es ein Therapiegebiet gewählt, das höhere Entwicklungsrisiken birgt – im Erfolgsfall allerdings auch mehr Gewinnpotenzial. Von den 150 Basilea-Mitarbeitern in Basel sind 60 in der Forschung und Entwicklung beschäftigt.

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