Märkte / Rohstoffe

Opec+ einigt sich auf eine Kürzung der Ölförderung

Die Mitgliedstaaten wollen damit den Ölpreis stützen. Sein Aufwärtspotenzial bleibt jedoch begrenzt.

Nach zähen Verhandlungen gibt es in Wien eine Einigung. Die Minister der Opec-Staaten und ihrer Verbündeten (Opec+) kamen bei ihrem Treffen überein, die Ölförderung um 500 000 Barrel pro Tag zu kürzen. Dazu kommen noch freiwillige Beschränkungen einzelner Staaten. Um insgesamt  mehr als 2,1 Mio. Barrel pro Tag wird die Förderung gekürzt. Offen sind noch Details, wie etwa die Zuteilung der Quoten an die einzelnen Länder. Nicht immer werden sie eingehalten. Russland beispielsweise hat 2019 regelmässig zu viel gefördert. Saudi-Arabien dagegen hat seine Quote wiederholt unterschritten, auch um den Ölpreis im Vorfeld des Börsengangs von Saudi Aramco zu stützen.

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