Märkte / Makro

Opec-Entscheidung versetzt Ölpreis weiteren Schlag

Mit ihrem Festhalten an den bisherigen Fördermengen hat die Opec dem Ölpreis am Freitag den grössten Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren beschert.

(Reuters) Mit ihrem Festhalten an den aktuellen Fördermengen hat die Opec den Ölpreis am Freitag auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gedrückt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 2% auf 71,12 $ je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI brach zeitweise sogar um 8,1% auf 67,75 $ ein, weil die US-Anleger am Donnerstag feiertagsbedingt gefehlt hatten. Das ist der grösste Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren.

Am Widerstand Saudi-Arabiens war eine Einigung der Opec auf eine Drosselung der Fördermengen gescheitert, wie sie ärmere Mitglieder wie Venezuela und der Iran gefordert hatten. Damit sollte der Verfall des Ölpreises aufgehalten werden. Dieser ist seit dem Sommer wegen eines Überangebots bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage aus China und der Euro-Zone um rund ein Drittel zurückgegangen.

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