Märkte / Rohstoffe

Opec negiert den Wandel

Die Opec belässt die Ölfördermenge für die nächste Zeit unverändert. Senkt sie die Menge nicht bald, fallen die Ölpreise. Das können sich die Ölförderländer kaum leisten.

Oft wird sich die Opec (Organisation ölexportierender Länder) nicht mehr um eine Senkung der Gesamtfördermenge herumdrücken können. Am Mittwoch tat es das Ölkartell, das für rund ein Drittel der Weltförderung verantwortlich zeichnet, noch einmal: Es beliess den Output für die nächste Zeit auf 30 Mio. Fass pro Tag. Das, obwohl die zwölf Mitgliedstaaten zurzeit 1,2 Mio. Fass über dieses Ziel hinaus aus der Erde pumpen und obwohl in den nächsten vier Jahren der Bedarf an Opec-Öl gemäss eigenen Prognosen 5% zurückgehen soll.

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