Märkte / Makro

Operation Wiederbelebung der EU

Die EU-Staaten wollen sich bis 2024 die Summe von 750 Mrd. € leihen, um die Virusfolgen einzudämmen. Die Schweiz kann davon nur profitieren. 

Es bahnt sich eine kleine Revolution in der Europäischen Union an. Zum ersten Mal macht sich die Staatengemeinschaft auf, ihr gemeinsames Budget über Obligationen am Kapitalmarkt zu finanzieren. Dazu hat die EU-Kommission am Mittwoch Vorschläge für einen Wiederbelebungsfonds (Recovery Fund) vorgelegt. Sie werden zwar noch von den Staats-und Regierungschefs abgestimmt, was sich mindestens bis Juli hinziehen wird. Bedenken geäussert haben etwa die Regierungen aus Dänemark, den Niederlanden, Österreich und Schweden.

Danach müssen noch die 27 nationalen Parlamente sowie das Europaparlament zustimmen. Ab 2021 bis 2024 sollen dann aber alle Staaten aus dem Topf von 750 Mrd. € Mittel bekommen, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise einzudämmen: 500 Mrd. € Zuschüsse und 250 Mrd. € Darlehen an Regierungen.

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