Unternehmen / Immobilien

Orascom steigert Immobilienverkauf deutlich

Der Immobilienentwickler kann im laufenden Jahr mehr Immobilien verkaufen und auch das Hotelgeschäft ankurbeln.

(AWP) Der Immobilienentwickler und Hotelbetreiber Orascom (ODHN 8.04 -1.71%) Development (ODH) hat im laufenden Jahr bislang deutlich mehr Immobilien verkauft als im Vorjahr. Auch das Hotelgeschäft erholte sich weiter.

Gemäss vorläufigen Zahlen stieg der Nettoumsatz im Immobiliengeschäft im zweiten Quartal 31% im Vergleich zum Vorjahr, wie die Gruppe des ägyptischen Investors Samih Sawiris am Dienstag mitteilte. Für das gesamte erste Halbjahr ergibt dies einen 10,2% höheren Umsatz von 306,6 Mio. Fr.

Im Communiqué ist die Rede von einem «robusten Quartal mit starker Nachfrage nach Zweitwohnungen, ergänzt durch eine solide Verkaufsdynamik insbesondere in Ägypten und Montenegro». Ausserdem sei es gelungen, die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Quadratmeter in allen Destinationen weiter zu erhöhen.

Aufgeschlüsselt nach Destinationen war das Erstwohnungsprojekt «O-West» in Kairo mit einem Wachstum von über 60% Treiber des Erfolgs. In der «Flagship»-Destination El Gouna nahmen die Verkäufe hingegen 7,9% ab.

In Andermatt lagen die Nettoimmobilienverkäufe im ersten Halbjahr bei 88,6 Mio. Fr. (−4,9%). Diese sind allerdings nicht in den Nettoverkaufszahlen von Orascom enthalten, weil ODH nur 49% an Andermatt hält.

Hotels in El Gouna zu zwei Dritteln voll

Nach dem coronabedingten Einbruch erholt sich laut Orascom auch das Hotelgeschäft weiter. Es gebe einen gesunden Anstieg der Belegungsrate und der durchschnittlichen Zimmerpreise, so die Mitteilung. So seien zum Beispiel in El Gouna im zweiten Quartal 72% der Zimmer (ZBH 114.64 -1.27%) belegt gewesen, im gesamten ersten Semester waren es 66%.

Auch die meisten anderen Hotels der Gruppe waren besser ausgelastet. Dies galt auch für die nicht konsolidierten Betriebe in Andermatt, die zu 56% ausgelastet waren. Zudem zeichnet sich in Montenegro laut der Mitteilung eine vielversprechende Nachfrage ab.

Die vollständigen Ergebnisse zum ersten Halbjahr werden am 17. August publiziert.

Leser-Kommentare