Märkte / Immobilien

Orascom kommt nicht aus der Verlustzone

Analyse | Der Immobilienentwickler wird 2020 um die Ertragsfortschritte im Vorjahr gebracht. Ein Engagement setzt mehr denn je hohe Risikofähigkeit voraus.

Der Immobilienentwickler Orascom (ODH) ist 2019 dem Turnaround nähergekommen. Ein gutes Tourismusjahr und der Verkaufserfolg in der O-West-Stadtentwicklung in Kairo lieferten die Grundlagen dazu. Für das laufende Jahr sieht es als Folge der Covid-19-Einschränkungen wieder düsterer aus.

Einen Ausblick wagte Finanzchef Ashraf Nessim an der Telefonkonferenz nicht. Dank der Erfahrung aus früheren Krisen gelang es ODH, den Mittelabfluss gering zu halten und die Liquidität zu schützen. Per Ende 2019 verfügte das Unternehmen über 186 Mio. Fr. flüssige Mittel. Der Investitionsplan wird gekürzt, wie der CFO an der Telefonkonferenz ausführte. Das soll 120 bis 125 Mio. Fr. Einsparungen bringen. Zudem haben Kreditgeber Entgegenkommen zugesichert, was die Rechnung um 30 Mio. Fr. entlasten soll. Der Verwaltungsrat will zudem genehmigtes Kapital von 65 Mio. Fr. (reicht für 13 Mio. neue Aktien) schaffen, um flexibel zu sein, falls mehr Kapital erforderlich sein sollte.

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