Unternehmen / Konsum

Orell-Füssli-CEO:«Wir priorisieren nicht die schnelle Lösung»

Martin Buyle, CEO von Orell Füssli, sagt, wozu die Tradition verpflichtet und wie sich das Denken des Managements von dem eines Aktivisten unterscheidet.

Für Orell Füssli, gegründet 1519, ist diese Dekade turbulent verlaufen. Die diversifizierte Industrie- und Handelsgruppe stand in allen Geschäften vor speziellen Herausforderungen. Mit der Beteiligungsgesellschaft Veraison hat sie zudem einen aktivistischen Aktionär erhalten, der Forderungen stellt. CEO Martin Buyle, der sein Amt Ende September nach fünf Jahren abgeben wird, erklärt, was für ihn Priorität hat.

Herr Buyle, Orell Füssli feiert 2019 den 500. Geburtstag. Tradition verpflichtet, sagt man – was heisst das für Sie als CEO und für die Unternehmensführung?
Für mich ist ein Unternehmen immer grösser als die Leute, die dafür arbeiten. Im Fall von Orell Füssli kommt noch eine 500-jährige Geschichte hinzu. Das schwingt bei Entscheidungen mit, die die langfristige Zukunft betreffen. Das heisst, man geht mit mehr Bedacht zur Sache und versucht zu verstehen, was die DNA der Gesellschaft ausmacht und ob ein Entscheid dazu passt.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare