Unternehmen / Schweiz

Orell Füssli sucht sich einen Weg

Analyse | Die Industrie- und Handelsgruppe schreibt 2018 wegen Sonderaufwendungen rote Zahlen. Offen ist, wie der Sicherheitsdruck künftig Wachstum generieren will.

Die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli ist in einer Transformationsphase. Zum einen wird die Tochter Atlantic Zeiser über den Verkauf unrentabler Teile neu ausgerichtet. Zum anderen muss der Sicherheitsdruck neue Kunden gewinnen. Denn die Beschaffungsvolumen der bisherigen zwei Hauptkunden, für die Banknoten der neusten Generation produziert werden, nehmen ab.

Hohe Sonderaufwendungen

Der Ausblick des Managements für das Gesamtjahr ist geprägt von diesen Faktoren: Der Verkauf von Teilen der Anlagebauerin Atlantic Zeiser wird gemäss den Erwartungen zu Sonderaufwendungen von 67 Mio. Fr. führen. Nachdem Orell Füssli im vergangenen Jahr einen den Aktionären zurechenbaren Gewinn von 4,8 Mio. Fr. erzielte, muss sie heuer tiefrote Zahlen ausweisen.

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