Unternehmen / Konsum

Orell Füssli macht einen Schritt nach vorn

Analyse | Die Industrie- und Handelsgruppe zieht mit dem Verkauf unrentabler Teile der Tochter Atlantic Zeiser einen Schlussstrich unter eine unleidige Geschichte.

Es ist nie eine Erfolgsgeschichte geworden: Die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli kaufte die deutsche Anlagebauerin Atlantic Zeiser 2002 und 2005 in zwei Schritten vollständig. Doch die Tochter, die Systeme zum digitalen Bedrucken und Codieren von Banknoten, Dokumenten, Plastikkarten oder Verpackungen herstellt, hat sich in den vergangenen zehn Jahren enttäuschend entwickelt. 2017 erlitt sie einen Umsatzrückgang um 24% auf 50,2 Mio. € und einen Betriebsverlust von 6,0 Mio. €. Aus dem Aktionariat von Orell Füssli sind Forderungen gekommen, sich dieses Bremsklotzes respektive der unrentablen Teile davon zu entledigen.

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