Unternehmen / Konsum

Orior fehlt es an Fantasie

Analyse | Der Nahrungsmittelhersteller zeigt mit dem Strategie-Update wenig Mut. Die Aktien steigen am Montag dennoch deutlich.

Orior steckt in einer akuten Krise. So steht es in der Präsentation anlässlich des Investorentages. So zeigt es auch der Aktienkurs: –20% seit dem Jahreshöchst vor Corona, gegenwärtig steht er trotz deutlicher Avance am Montag weiterhin etwa auf dem Niveau von Mitte März, als der breite Aktienmarkt das Tiefst erreichte.

Auslöser sind die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus: Insbesondere die deutsche Tochter Casualfood litt im ersten Halbjahr und leidet wieder stärker unter den Ausgangsbeschränkungen. Sie schrieb zuletzt Verlust. In der Schweiz und in den Beneluxstaaten ist ausserdem der Convenience- und Foodservicebereich betroffen. Dank Umschwenken auf den Retailkanal mit den Orior-Marken konnte zwar wenigstens der Umsatz gehalten werden, Gewinn und Cashflow brachen jedoch ein – mit Auswirkungen auf die Bilanz. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?