Unternehmen / Konsum

Orior schlägt sich wacker

Analyse | Der Lebensmittelhersteller schrumpft organisch wie erwartet. Trotz starkem Wettbewerb und hohen Fleischpreisen hält er am bisherigen Geschäft fest.

Ein organisches Minus von 1,9%, ein positiver Akquisitionseffekt, eine stabile Betriebsgewinnmarge: Orior liefert wie erwartet. Die Zahlen für 2019 hatten sich bereits zum Halbjahr in dieser Form abgezeichnet. Erneut gut hielt sich das Segment Refinement mit den Marken Rapelli und Ticinella. Dagegen enttäuschte der Convenience-Bereich.

Vor allem wegen der Aufgabe eines Auftrags im Convenience-Bereich schrumpfte der Lebensmittelhersteller aus eigener Kraft. Aber auch ohne diesen Effekt resultierte ein organisches Minus von 0,5%. «Damit können wir nicht zufrieden sein», sagt CEO Daniel Lutz an der Telefonkonferenz. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen 3,5% höheren Umsatz von 596,4 Mio. Fr. Zum Wachstum beigetragen haben insbesondere die Übernahme des Biosaftherstellers Biotta im Mai 2018 sowie die Vollkonsolidierung der deutschen Casualfood im Herbst.

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