Unternehmen / Konsum

Orior hat noch nicht alles überstanden

Analyse | Die Massnahmen gegen das Coronavirus lasten auf der Profitabilität des Lebensmittelspezialisten. Die Unsicherheit bleibt gross.

Oriors Ergebnis ist ein Spiegel der Massnahmen gegen das Coronavirus: Geschlossene Restaurants und die geringere Mobilität führten dazu, dass die Menschen mehr in den Supermärkten einkauften, das Ausserhausgeschäft an Flughäfen und Bahnhöfen kam dagegen zum Erliegen.

Das wirkte sich auf die Profitabilität aus. Insbesondere der margenschwache Refinement-Bereich mit den Marken Rapelli und Albert Spiess profitierte. Demgegenüber ging der Umsatz im lukrativeren Conveniencegeschäft wegen des niedrigeren Absatzes im Food Service ähnlich wie bei Branchennachbarin Bell Food Group zurück.

Dieses Muster war auch im Segment International deutlich spürbar. Dort litt vor allem das auf die Reisegastronomie spezialisierte Unternehmen Casualfood. Fast alle Standorte mussten geschlossen werden. Wegen der im Herbst 2019 erhöhten Beteiligung am deutschen Airline-Caterer resultierte dennoch ein deutliches Umsatzplus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?