Unternehmen / Ausland

Osram will mit AMS verhandeln

Der Lichtkonzern zeigt sich offen für das vorgelegte Finanzierungskonzept des Chipherstellers und bezeichnet es als «verbindlich und tragfähig».

(Reuters) Der Vorstand von Osram (OSR 40.15 3.03%) zeigt sich grundsätzlich offen für das Übernahmeangebot des österreichischen Chip-Herstellers AMS (AMS 44.19 -1.36%). Das vorgelegte Finanzierungskonzept erscheine «verbindlich und tragfähig», erklärte Osram am Montag in München. «Osram hat auf der Basis dieser vorläufigen Beurteilung beschlossen, in Verhandlungen über den Abschluss einer Zusammenschlussvereinbarung mit AMS einzutreten.»

Dabei spielten neben der Frage der Finanzierung der 4,3 Mrd. € schweren Übernahme auch Zusagen für die Mitarbeiter und «ein stabiles Umfeld» für den Umbau des Lichtkonzerns eine Rolle. Erst wenn die Verhandlungen abgeschlossen seien, könne der Vorstand das Stillhalteabkommen aufheben, das AMS derzeit eine Übernahme von Osram für zwölf Monate verbietet.

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