Panalpina-Investor: «Der Einfluss der Stiftung ist am schädlichsten»

David Samra von Artisan Partners kritisiert die Rolle des Grossaktionärs bei Panalpina. Er warnt vor den Risiken einer grossen Akquisition.

Der US-Investor Artisan Partners hält 12% an Panalpina. Managing Director David Samra hat die Kritik an der Strategie des Logistikers nach der Offerte des Konkurrenten DSV und der bisherigen Reaktion Panalpinas verstärkt. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erklärt er, warum.

Herr Samra, Sie sagen, eine Grossakquisition berge Risiken für Panalpina. Welche?
Grosse Akquisitionen schaffen selten Wert. Während kleine, ergänzende Zukäufe zu niedrigeren Preisen möglich sind und einfacher zu integrieren sind, zeichnen sich grosse Übernahmen normalerweise durch höhere Preise aus, eine steigende Verschuldung, und sie sind viel komplexer, was es schwieriger macht, eine Integration durchzuführen und die Kunden zu halten. Dafür braucht es ein Management und eine Organisation mit Erfahrung, und selbst wenn das gegeben ist, liegt die Rentabilität in den meisten Fällen unter den Kapitalkosten.

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