Unternehmen / Industrie

Panalpina verwirrt die Investoren

Die Erläuterungen zur Einladung für die ausserordentliche Generalversammlung vom 5. April sind missverständlich. Und zwar genau bei der heiklen Stimmrechtsfrage.

Am 5. April kommen Panalpinas Aktionäre zusammen, um über den Antrag der Ernst-Göhner-Stiftung zu entscheiden, der vom Verwaltungsrat unterstützt wird. Die grösste Aktionärin (45,9% Anteil) will die Stimmrechts- und Eintragungsbeschränkung von je 5% aufheben und das Prinzip «eine Aktie, eine Stimme» einführen. Opposition kommt von den nächstgrösseren Investoren Cevian und Artisan Partners, die je 12% halten. Streitthema ist die Auslegung der bestehenden Statuten, die keine Ausnahme von der Stimmrechtslimite vorsehen.

Doch in der Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung klingt das anders. In den Erläuterungen, unterzeichnet von Verwaltungsrat Thomas Kern, heisst es, die Ernst-Göhner-Stiftung sei seit dem Börsengang 2005 «gestützt auf die statutarische Ausnahmebestimmung» von den Eintragungs- und Stimmrechtslimiten ausgenommen worden. Kern hat den Vorsitz im Ausschuss unabhängiger Verwaltungsräte.

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