Märkte / Emerging Markets

Pandemie wirft Osteuropa nur leicht zurück

Die östlichen EU-Länder verkraften die zweite Welle schlechter als die erste. Erst im nächsten Jahr sollten sie das Wirtschaftswachstum im Euroraum überholen.

Nachdem die jungen EU-Länder im Osten besser durch das Krisenjahr 2020 gekommen sind als die Eurozone, sieht es dieses Jahr weniger günstig aus: Nach der neuesten Prognose des ­Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) werden sie 2021 sogar leicht hinter dem Durchschnitt im Währungsraum zurückbleiben.

Dies deckt sich mit den neuesten Vorhersagen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zuletzt gehörten Tschechien, Polen und Ungarn zu den Hotspots der Neu­ansteckungen, was sich wahrscheinlich auch im Osten Deutschlands und Österreichs bemerkbar machte.

Im nächsten Jahr dürften die aufstrebenden Volkswirtschaften gemäss den Prognosen aber wieder stärker an Fahrt gewinnen und zum gewohnten Aufholprozess zurückkehren. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?