Unternehmen / Finanz

Starke Aufholjagd von Partners Group

Analyse | Der Privatmarktspezialist hat 2020 weniger verdient. Es deutet sich aber ein positives Jahr an.

Wie erwartet, hat Partners Group im vergangenen Jahr weniger verdient. Wegen den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie hat der Spezialist für Privatmarktanlagen aus Zug 2020 weniger Transaktionen durchgeführt. Weniger Deals bedeutet weniger variable Einnahmen und schlussendlich auch weniger Gewinn. 

Die Aktivität bei den Transaktionen hat sich übers Jahr allerdings unterschiedlich entwickelt. Wurden im ersten Halbjahr deutlich weniger Unternehmen aus dem Portfolio verkauft, hat sich dies im zweiten Semester rascher als erwartet wieder erholt. Damit erholten sich auch die variablen Einnahmen, die sogenannten Performance Fees, wesentlich schneller als befürchtet. Ihr Anteil stieg auf 27% am Umsatz, während er im Frühling und Sommer noch bei 9% gelegen war.

Der Tanker hält Kurs

Stabiler haben sich im Berichtszeitraum dagegen die Managementgebühren gezeigt. Mit einem Anteil von 81% am Umsatz im vergangenen Jahr sind die Fixkommissionen auf die verwalteten Kundengelder die wichtigste Einnahmequelle für Partners Group. Diese Gelder, die typischerweise zwischen fünf und zwölf Jahre gebunden sind, stiegen im vergangenen Jahr um 16% auf 109 Mrd. $ an. Das hatte das Unternehmen bereits im Januar bekanntgegeben.

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