Unternehmen / Gesundheit

Patentklippe erlaubt Biosimilars, in neue Bereiche vorzustossen

Heilmittel mit monoklonalen Antikörpern rücken in den Fokus. Investoren profitieren mit Novartis vom Trend.

Einst waren Biosimilars die grosse Hoffnung für Generikahersteller. In den letzten Jahren hat sich aber ­Ernüchterung breitgemacht. Die Ent­wicklungskosten von biotechnologisch hergestellten Medikamenten sind viel höher als bisher angenommen.

Erst im Juli hat Lonza ein Projekt zur Herstellung von Biosimilars in Partnerschaft mit der weltweit grössten Generikaproduzentin Teva beendet. Offenbar fruchtete der Verbund zwischen der Produktionsspezialistin Lonza und ihrer Entwicklungspartnerin nicht.

Potenzial vorhanden

Nicht von der Hand zu weisen ist das langfristige Potenzial des Marktes, wie Oliver Kubli, Generikaspezialist und Fondsmana­ger von Adamant, im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erklärt. Bis 2018 laufen etliche Patente von biotechnologisch hergestellten Medikamenten ab. Laut Schätzung von Sandoz, der Branchen­führerin im Segment und Tochter von Novartis, liegt für die Produzenten im besten Fall ein Umsatz von rund 70 Mrd. $ drin, den sie den Originalherstellern jährlich abjagen können.

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