Unternehmen / Ausland

Paul Achleitner: «Natürlich wurde Schindluder getrieben»

Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank übt Kritik an seiner Branche. Eine europäische Bankenunion hält er für unumgänglich.

Eflamm Mordrelle und Stefan Krähenbühl

Die Ära Paul Achleitner geht zu Ende: Nach zehn Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank räumt der Österreicher im Mai seinen Posten. Er hinterlässt eine Bank mit guter Perspektive. Nach ­hohen Milliardenverlusten, dem Rückzug aus dem Aktienhandel und massivem Stellenabbau schreibt das grösste Finanzinstitut Deutschlands dank dem risikoärmeren Teil seiner Investmentbank wieder satten Gewinn. Verbesserungspotenzial hat aber nicht nur der Aktienkurs, der sich ­immer noch auf historisch tiefem Niveau bewegt. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erkärt Achleitner, wieso das Investment Banking der Bank funktioniert, warum es immer wieder zu Fällen wie Archegos kommen wird und wie er zu den Vor­würfen des Greenwashing bei der Fondstochter DWS steht.

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