Märkte / Makro

Peking kauft sich Stabilität auf Pump

Die Wirtschaft Chinas ist mit 6,7% so langsam gewachsen wie zuletzt in der Finanzkrise. Doch die Finanzmärkte sind zufrieden.

China vermeldet das niedrigste Wachstum seit der weltweiten Finanzkrise vor sechs Jahren. In den zwölf Monaten bis Ende März ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) offiziell um 6,7% gewachsen. Peking hat die Märkte auf die nun vorgestellte Zahl vorbereitet. Daher reagieren die Investoren kaum auf die neue Information.

Premierminister Li Keqiang gab im November ein Wachstumsziel von «mindestens 6,5%» für 2016 vor. Diese Zielmarke gilt gar bis zum Jahr 2020. Im Januar ergriff die Märkte eine regelrechte Panik, dass Chinas Wachstum unkontrolliert einbricht. Nun attestieren die meisten Experten der Regierung, die Wirtschaft stabilisiert zu haben. Die neue Zuversicht zeigt sich auch im Frühindikator Einkaufsmanagerindex (PMI). Er stieg für März zum ersten Mal seit Juli über die Wachstumsschwelle von 50.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?