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Peking ortet Fehlentwicklung

Asien/Pazifik: Schattenbanken und Häusermarkt sollen stärker reguliert werden.

Accuro Group

Der MSCI Asia Pacific Index gab diese Woche 0,6% nach. Chinas Regierung will die Risiken ausserhalb des regulierten Bankensystems bekämpfen und die Kreditvergabe über Peer-to-Peer-Netzwerke einschränken. Kredite über Dienste wie P2P Financial Information Service (12.29 Yuan am Freitag, –6,3% im Wochenvergleich) werden auf 150 000 $ für Privatpersonen limitiert. In Schanghai diskutieren die Behörden Möglichkeiten, um den überhitzten Immobilienmarkt abzukühlen. Berichten zufolge soll die Anzahlung für Erstimmobilien auf 50% steigen, für Zweitimmobilen sogar auf 70%. Das traf Immobilienaktien wie Gemdale (11.49 Yuan, –8,7%) hart.

Einen Kurssprung verzeichneten China Mengniu Dairy (15.42 HK-$, +17,5%) in Hongkong, nachdem der Milchproduzent mit dem Halbjahresergebnis die Erwartungen übertroffen hatte. Einen Rückschlag gab es für den Öl-Multi CNOOC (9.62 HK-$, –1,8%), der auf Grund der niedrigen Ölpreise im ersten Halbjahr in die Verlustzone rutschte. Der Börsenbetreiber Hong Kong Exchanges and Clearing (188.60 HK-$, –1,4%) führt neu Handelsunterbrecher wie die Börsen in Singapur oder Tokio ein. Um die Volatilität zu begrenzen, wird der Handel in Titeln ausgesetzt, die innerhalb von fünf Minuten 10% steigen oder fallen. Kasinobetreiber Galaxy Entertainment (26.45 HK-$, –0,8%) verdiente in den ersten sechs Monaten 26% mehr als im Vorjahr. Unterm Strich blieb Gewinn von 335 Mio. $.

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