Eingeloggt Nicht eingeloggt Suche E-Mail Leseliste Aktiv auf Leseliste Drucken Uhr E-Mail Term-Tag Arrow Left Arrow Right Arrow Down Arrow Up Charts Lock Abo Circle Circle Open Six Exchange Six Exchange Facebook Twitter Linkedin Xing Googleplus Whatsapp
Märkte / Emerging Markets

Pekings Kursänderung stellt die Weltwirtschaft auf die Probe

Eine sinkende Nachfrage aus China könnte besonders für Schwellenländer schmerzhaft werden.
Täglich werden in China neue Bahnlinien, Brücken und Strassen eröffnet – aber nach Schätzungen der Universität Oxford war nur die Hälfte der Projekte in den vergangenen Jahrzehnten ihre Kosten wert. Die schuldenfinanzierten Infrastrukturausgaben werden daher oft kritisiert. Doch nicht nur in der Volksrepublik selbst sorgt der staatlich gelenkte Bauboom für Jobs und Wachstum – auch das Ausland profitiert dank der chinesischen Nachfrage.

Eine Kursänderung Chinas weg vom Schuldenwachstum ist daher für die Weltwirtschaft ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es für das globale Finanzsystem von Nutzen, wenn aus der Volksrepublik keine Schuldenkrise mehr droht und ein nachhaltiges Wachstumsmodell gefunden wird. So mahnt der Internationale Währungsfonds (IWF) Chinas Politik, weniger Gewicht auf kurzfristige Wachstumsziele zu legen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.