Unternehmen / Finanz

Pensionskassen brechen historische Werte

In den Vorsorgegeldern erlangen gleich zwei Vermögensklassen ein bislang unerreichtes Gewicht. Auslöser sind Umschichtungen und Marktpreisveränderungen.

Die schweizerischen Pensionskassen haben auf der Anlage der rund 800 Mrd. Fr. Vorsorgegelder im dritten Quartal im Schnitt 1,3% verloren. Hauptgrund ist die Korrektur der Aktienmärkte. Nach letzter Auswertung von Credit Suisse hielten die Kassen Ende September aber noch immer 30,1% des Gesamtvermögens in Dividendenwerten (Ende Juni 30,5%).

Immobilienanlagen auf Rekordniveau

Auf einen neuen Rekordwert gestiegen ist der Vermögensanteil der Immobilienanlagen. Direktanlagen in Liegenschaften und indirekte Fondsinvestments erreichten im Schnitt 22,2% Vermögensprozente, was einem Quartalsanstieg um 0,9 Prozentpunkte entspricht.

Im Gegenzug schrumpfte der aggregierte Liquiditätsbestand der Vorsorgeeinrichtungen auf durchschnittlich 4,7% Vermögensanteil (–1,2 Prozentpunkte seit Jahresmitte). Damit sind Geldmarktanlagen auf den niedrigsten Wert zurückgefallen, seit Credit Suisse im Jahr 2000 mit der systematischen Auswertung der von der Bank verwahrten Pensionskassengelder begonnen hat (Global Custody).

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