Unternehmen / Finanz

Pensionskassen drängen ins Hypogeschäft

Häuserkredite sollen anstelle renditeloser Staatsanleihen den Zinsbedarf der beruflichen Vorsorge decken. Kritiker weisen auf Umsetzungsgefahren hin.

Gut 15 Mrd. Fr. Hypothekarkredite sind bereits in den Büchern der Pensionskassen. Dies entspricht  rund 2% der Vorsorgegelder von gegen 800 Mrd. Fr. Diese Quote hat sich in den letzten Jahren nicht verändert, doch die Pensionskassen wollen zulegen. Gewichtiger im Markt der Häuserfinanzierungen sind die Versicherer, die 35 Mrd. Fr. Hypotheken führen, und die Banken mit 925 Mrd. Fr. Ausleihungen.

Der Drang der Haus- und Wohnungsbesitzer nach möglichst langen Festhypotheken spielt den Vorsorgeträgern wegen der Refinanzierungsprobleme der Banken in die Hände. «Langfristige Ausleihungen sind zur Deckung unserer ebenfalls lange laufenden Verpflichtungen ideal», sagt Florian Küng von der BVK Kanton Zürich.

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