Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Vorsorge
Unternehmen / Finanz

Pensionskassen droht 2022 eine schmalere Rendite

Nach 8% Performance 2021 sind die Zähler der Pensionskassen wieder auf null gestellt. Weshalb dieses Jahr «nur» rund 3% drinliegen.

Die Pictet-BVG-Indizes für Vorsorgeport­folios mit 25 bzw. 40%-Aktienanteil ­notieren nach den ersten zwei Wochen rund ein halbes Prozent im Minus. ­Dennoch schätzt der auf die berufliche Vorsorge spezialisierte Vermögensver­walter VI Vorsorgeinvest, das typische Pensionskassenvermögen werde bis Ende dieses Jahr 3% Rendite abwerfen.

Selbst wenn auf Kontoguthaben Negativzins zu zahlen sei und Obligationen um null abwerfen oder bei wesentlich steigenden Marktzinsen an Marktwert ein­büssten, würden Dividenden der Aktien­anlagen und Mieterträge der Immobilieninvestments 3 bis 5% eintragen.

Obligationen als Rentengaranten

Wegen der Zinsmalaise in massgeblichem Umfang Obligationen zu verkaufen und den Erlös in Sachwerte umzuleiten, ist den Pensionskassen verwehrt. Jede ­Institution steckt in je eigener finanzieller Situation und muss dabei unterschiedliche Interessen überbrücken. Den Pensionierten müssen sie die fixe Rente garantieren – während rund 20 Bezugsjahren ab Alter 65 –, weshalb dieser langfristig ­kal­kulierbare Geldabfluss zu wesentlichen Teilen durch Obligationen mit passend gestaffelten Laufzeiten abgedeckt wird.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?