Unternehmen / Finanz

Pensionskassen erzielen 2016 rund 3% Bruttorendite

Kursgewinne auf Anleihen und der Mietertrag von Immobilien stützen das Jahresergebnis. Für 2017 sind die Anlageperspektiven kniffliger.

Die Pensionskassen in der Schweiz haben 2016 auf den rund 800 Mrd. Fr. Vermögen der Versicherten brutto etwa 3% Performance erzielt. Das zumindest besagen die Pictet-BVG-Indizes, die die Wertentwicklung typischer Pensionskassenvermögen aufzeichnen.

Zunächst ist die mutmasslich erreichte Performance auskömmlich, wenn sie mit der Zinsmalaise auf Bankkonten verglichen wird. Günstig ausgewirkt hat sich die weitere Aufwertung der Anleihen, obschon sich diese Bewegung seit Jahresmitte erheblich zurückgebildet hat. Einträglich waren erneut die Immobilienanlagen.

Auf Dividenden und Mieterlös ist Verlass

Doch selbst wenn nach Vermögensverwaltungskosten netto 2,5% bleiben sollten, reicht dieses Resultat nur gerade zur Deckung der Zinspflichten. Den Rentnerguthaben müssen je nach gewählter Bilanzierung 2,75% oder gar mehr gutgeschrieben werden. Für die Spargelder der Beschäftigten bleibt entsprechend weniger Jahreszins. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?