Unternehmen / Finanz

Pensionskassen stürzen auf dicke Polster

Die Börsenbaisse putzt die letztjährigen Wertgewinne weg. Bedrohlicher für die Vorsorgeeinrichtungen sind längerfristige Kriegsfolgen.

Pensionskassen erleiden seit Jahresbeginn 10 bis 20% Bewertungsverluste bei den Aktienanlagen. Doch Diversifikation rettet sie. Die Anleihen im Portfolio und die Vermietimmobilien sind wertmässig mehr oder weniger stabil geblieben.

Ein mit diesen Anlageklassen besetztes Vorsorgeportfolio hat 2022 gemessen am Verlauf des Pictet-BVG-Index rund 6% nachgegeben, nach einer rund 8%igen Avance vergangenes Jahr.

Reserven sind substanziell

Die Profond Vorsorgestiftung – eine der bedeutendsten KMU-Sammelpensionskassen – ist mit knapp 50% Aktienanteil am Vorsorgevermögen von knapp 11 Mrd. Fr. besonders exponiert. Investmentchef Andreas Häberli weist im Gespräch auf das Reservepolster hin: «Der Deckungsgrad der Verpflichtungen steht noch immer auf rund 110%, nach 116% zu Jahresbeginn.»

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