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Perrot Duval verringert Verlust im ersten Semester

Die Beteiligungsgesellschaft hat weniger Verlust verbucht als im Vorjahr. Für das das Gesamtjahr kündigt sie ein ausgeglichenes Ergebnis an.

(AWP) Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval (PEDU 98.00 +2.08%) hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2021/22 (per Ende Oktober) weniger Verlust erzielt als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr stellt das sich strategisch neu ausrichtende Unternehmen gar ein ausgeglichenes Ergebnis in Aussicht.

Perrot Duval besteht neu aus den beiden Tochtergesellschaften Füll Process SA, welche auf die Verfahrensautomation bei der Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Produkten spezialisiert ist, und der Polystone Holding SA. Letztere stellt dekorative kosmetische Chemieprodukte her, insbesondere Nagelgele und Nagellack.

Der nicht mit dem Vorjahr vergleichbare Umsatz von Perrot Duval hat sich im ersten Halbjahr dank der Übernahme von Polystone und einer Akquisition innerhalb der Füll-Gruppe auf 6,1 Mio. Fr. mehr als vervierfacht.

Davon entfällt der Grossteil auf die Füll-Gruppe, wobei Polystone erst einen Monat innerhalb der Perrot Duval-Gruppe konsolidiert war. Mit einem Umsatz von knapp 1 Mio. Fr. und einem Auftragseingang knapp darüber habe Polystone die Erwartungen im ersten Monat bislang «voll und ganz» erfüllt.

Lieferkette als Hauptrisiko

Für die «Füll»-Division stellt Perrot Duval im Gesamtjahr einen Umsatz von über 10 Mio. Fr. in Aussicht und stützt sich dabei auf den Bestellungsbestand, während für Polystone noch kein konkreter Ausblick gewagt wird. Für beide Divisionen gilt, dass es Risiken gibt im Zusammenhang mit Covid und insbesondere auch mit der schwierigen Lage bei der Beschaffung von Materialien.

Die Geschäftsleitung der Füll-Gruppe wolle wegen der Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Materialien, welche in die Dosier- und Lageranlagen eingingen, «wachsam und vorsichtig» bleiben. Sollte sich die Lage hier verschlechtern, müssten die Kosten gesenkt werden.

Weiter kündigt das Unternehmen für das Gesamtjahr ein ausgeglichenes Ergebnis an, «sofern sich die Auswirkungen im Zusammenhang mit Covid und den Lieferschwierigkeiten in den kommenden Monaten nicht verschlechtern».